Cabrioreise Frankreich-Schweiz Juli 2020, Teil 2

23.07.2020, 9.30 h Abfahrt Richtung Straßburg. Nach reichhaltigem Frühstück (unter Einhaltung von Sicherheitsabstand und Maskenpflicht) freuen wir uns über den strahlenden Sommertag. „Open Top“, mit dem brunibrocat-Cabriotuch gegen Wind und starke Sonnenstrahlen geschützt, kommen wir gut vorwärts. Vor Colmar geraten wir wegen einiger Baustellen in einen Stau, der sich Gott-sei-Dank nach einiger Zeit, wie von Geisterhand gelenkt, wieder auflöst.

Den Grenzübergang in Basel passieren wir im geforderten 10 km-Tempo ohne Aufenthalt. Die Vignette wird beim Grenzübergang während der langsamen Durchfahrt kontrolliert. Sie ist ein „muss“ für schweizerische Autobahnen und viele Schnellstraßen.

Wir fahren Richtung Zürich/Chur und an der ersten Raststätte an der A3, Pratteln Autogrill, ist ein Zwischenstopp notwendig. Mit Mundschutz rase ich zu den Sanitärräumen im 1. Stock. Etwas verwirrend ist die Raumaufteilung für mich, und so verpasse ich den richtigen Ausgang, nachdem ich erfolgreich dem „Call of the nature“ gefolgt und genüge getan hatte.

Ich eile zum Parkplatz und finde unser Auto nicht mehr an der gleichen Stelle, an der ich es verlassen hatte, leider an allen anderen Stellen des großzügig gestalteten Parkplatzes auch nicht. Nach etlichen, verzweifelten Mobilanrufen und aufgeheizten Gesprächen mit meinem „besten Ehemann von allen“, wird mir klar, dass ich die autobahnüberspannende Raststätte auf der falschen Seite verlassen habe. Nach einer gefühlten 3/4 Stunde sitze ich wieder in unserem Auto. Die Bemerkungen, die ich mir anhören muss, möchte ich nicht wiedergeben.

13.20 h fahren wir in Horgen auf die Zürichsee-Fähre nach Meilen (11,- Schw. Fr. für 2 Pers. und 1 Fahrzeug). Eine gut organisierte Fährverbindung mit mehreren Fährschiffen und einer Wartezeit von nur wenigen Minuten.

Die Zürichsee-Fähren verbinden Meilen mit Horgen (Fotograf: janmaybach)

14.00 h treffen wir in Männedorf/Zürichsee einen Teil unserer Familie. Nach einem leckeren indischen Mittagessen, zubereitet von unserer Schwiegertochter, verbringen wir den Nachmittag direkt gegenüber am See.

17.00 h Check-in Hotel „Hirschen am See“, Obermeilen, direkt am See, eine sehr gute Adresse!!

19.00 h Das Abendessen genießen wir hier im großen Familienkreis auf der Restaurantterrasse. Den Abend lassen wir bei edlen Getränken in romantischer Atmosphäre mit Seeblick ausklingen.

24.04.2020, 9.00 h, gemeinsames Frühstück mit der Familie im „Hirschen am See“. Es regnet ein bisschen. Trotzdem gehen wir Frauen zu Fuß zum nahegelegen „Brocki“, einer schweizerischen, gemeinnützigen Institution, in der nur gut erhaltene, gebrauchte Gegenstände entgegengenommen und auch wieder, für kleines Geld, verkauft werden. Die Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und der Erlös kommt, z.B. der Jugendarbeit, zu Gute. Wir erstehen u.a. Blumentöpfe, einen Kaminholz-Tragekorb, einen indischen Elefanten und sehr schönen Deko-Kram. Schade, dass wir für schöne, alte und so günstige Möbelstücke im Auto keinen Platz haben. Ein Brocki-Besuch lohnt sich, auch wenn man nichts kaufen möchte.

13.30 h, gemeinsame Schifffahrt von Männedorf zur Halbinsel Au, einem ruhigen, idyllischen Fleckchen. Ein kleiner Waldweg führt uns zum Hotel Restaurant „Halbinsel Au“. Hier dürfen wir auf der Terrasse den Ausblick auf den Zürichsee und die Alpen genießen. Außerdem stärken wir uns mit einem exzellenten Mittagessen. Auf dem Rückweg zur Bootsanlegestelle machen wir ein Fotoshooting für brunibrocat.com mit den gleichnamigen brunibrocat-Cabrio-Kapuzentüchern, die übrigens auch bei einer Schifffahrt zuverlässigen Schutz gewähren.

Bei der Weiterfahrt mit dem Schiff freuen wir uns über sonniges Sommerwetter. Die Männer bleiben unter Deck und beobachten die wunderschöne und fast lautlos arbeitende Dampfmaschine, die unser Schiff mit Hilfe einer riesige Kurbelwelle und zwei Schaufelräder antreibt. 

In Rapperswil, am südlichen Ende des Zürichsees, bestaunen wir eine Ausstellung von zahlreichen bunten Elefantenstatuen. Es ist eine Veranstaltung zu Gunsten der weltweit noch wildlebenden Elefanten.

60 bemalte Elefanten bevölkern Rapperswil

Ein Stadtbummel durch das malerische Rapperswil lässt uns die Zeit vergessen. Für eine Rückfahrt auf dem Zürichsee mit dem Raddampfer ist es zu spät und so fahren wir mit dem Zug zurück.

19.30 h, Im Restaurant „Zum Trauben“ in Obermeilen essen wir unsere Abendmahlzeit und auf der Terrasse vom „Hirschen am See“ lassen wir uns das eine und andere Getränk, inklusiv „One for the elevator“ (Absacker), gut schmecken.

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